Ein neues Jahr ist für viele der Anlass, frische Routinen in den Alltag zu bringen. Man hat neue Ziele, Vorsätze, Ideen. Während des Jahres merkt man dann, welche man wirklich einhält und welche sich schnell in Luft auflösen.
Einige meiner 2026 Ziele für mich sind:
- Fannie: Leinenführigkeit optimiert – ich werde im Juli durch Schärding leinenführig mit maximal 2 Erinnerungen durchlaufen können
- 1x pro langen Spaziergang für mindestens 5 Minuten (Richtungswechsel, Ablenkungen) wird intensiv geübt1x in der Woche werde ich mit Fannie an einem spannenderen Ort fahren, um dort explizit Leinenführigkeit zu trainieren
- Persönlich: Weiterbildung (Seminare + Webinare + Fachliteratur) – Wissen aneignen und weiter wachsen
- Ich bin bereits zu 2 Seminaren angelmeldet, ein weiteres werde ich bis März buchen
- Dogether: Angebot erweitern – Theorieabende abhalten
- Ab dem Sommer wird es 1–2 Theorietage pro Monat zu verschiedenen Themen geben
- z. B. Lernverhalten, Erste Hilfe, Ernährung, Alte Hunde, Maulkorb, den Hund lesen lernen, …
- Was interessiert dich besonders? Hast du andere Wünsche? Schreib mir gern oder schreibs in die Kommentare!
- Ab dem Sommer wird es 1–2 Theorietage pro Monat zu verschiedenen Themen geben
Zurück zum Hundetraining:

Ein klarer Plan kann helfen, motiviert zu starten und vor allem auch dranzubleiben
Was ist hier wichtig?
- Klares Ziel, so weiß man worauf man überhaupt hinarbeitet und wann man das Ziel erreicht hat
- Kleinschrittiges Arbeiten, damit kein Frust (weder bei dir, noch bei deinem Vierbeiner) entsteht und die Basis stimmt
- Keine Schritte überspringen, damit die Motivation erhalten bleibt und weniger Rückschritte entstehen
- Konkrete Tage/Zeiten etablieren wann man trainieren möchte, damit man es auch wirklich macht
- Wissen, wann das Training beendet werden soll – nämlich wenn es am schönsten ist, damit man genau mit dieser Motivation beim nächsten Mal wieder einsteigen kann
Halte dir das schriftlich fest, so kannst du immer wieder eine Blick darauf werfen und siehst auch schon, wo du stehst. Lade dir den Trainingsplan gern herunter, der Link dazu ist am Ende des Blogartikels.
Warum besser häufigere kurze Trainingseinheiten als eine lange?
Weil die Konzentration nachlässt. Sowohl bei uns Menschen als auch bei unseren Hunden. Stell dir das vor wie ein Akku. Man kann den Akku trainieren, damit er mehr Kapazität hat, aber ist er leer, geht nichts mehr und er braucht erst Zeit, sich aufzuladen. Das ist unterschiedlich je Hund.
- Welpen: sehr kleiner Akku, muss noch wachsen → kurze Einheiten von wenigen Minuten mit vielen Pausen
- Junghunde: auch wenn der Akku schon größer ist, kann der Hund durch den Gehirnumbau und Chaos der Hormone oft nicht so viel leisten → Geduld und Verständnis mitbringen, auch einfach mal Spaß haben
- Erwachsene Hunde (ohne Trainingserfahrung): kleiner Akku, da sie die Konzentration nie gelernt haben → mit kurzen, einfachen Einheiten beginnen und langsam steigern, immer positiv beenden
- Trainierte Hunde: großer Akku, können Konzentration länger halten → komplexe Trainingsaufgaben sind möglich, aber auch diese brauchen zur Verarbeitung wieder Ruhe
Wie war das nochmal mit der Ruhezeit?
Neben der Auslastung, Beschäftigung und Training ist vor allem Ruhe die tragende Säule. Ein erwachsener Hund sollte täglich etwa 18 Stunden ruhen und dösen (Welpen und Senioren noch länger). Denn da verarbeitet der Hund, lädt seinen Akku wieder auf, regeneriert.

So gelingt der kleinschrittige Übungsaufbau
Vorne weg: Hunde lernen Signale kontextbezogen. Das bedeutet, dass der Hund nicht nur das Wort „Sitz“ mit Popo auf den Boden verknüpft, sondern auch alles drumherum. Die Körperhaltung, die du hast, die Umgebung, die Geräusche, der Geruch. Kann der Hund im Wohnzimmer Sitz, heißt das nicht, dass er es im Garten kann, auf dem Spaziergang oder in einer Hundebegegnung. Er möchte dich da nicht ärgern, sondern er kann es wirklich nicht, weil das drum herum plötzlich fehlt! Deshalb ist es wichtig, dass du deinem Hund erklärst, dass ein Signal immer und überall gilt – immer angepasst an deinen Hund.
Ein individueller Trainingsplan unterstützt dich dabei, diese Balance zu finden. Du vergisst nichts, du siehst die Fortschritte, vermeidest Überforderung und hast einen schönen roten Faden.
Lade dir die Vorlage herunter und nutze sie für dein Training mit deinem Hund.

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